Crowdfunding für Ihr Baby

Ein neuer Trend schwappt aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland und damit auch nach Freiburg über. Crowd-Funding ist ein seit einigen Jahren populäres Prinzip, um Projekte und Ideen zu finanzieren. Auf diese Weise wurden bereits bahnbrechende Computerspiele wie der „Goat-Simulator“ oder bald auch der „Rock-Simulator“ ernöglicht, in denen man das wunderbare Leben einer Ziege oder eines Steines in ihrer natürlichen Umgebung erleben kann.

Nachdem das New Yorker Ehepaar Meyer ihren künftigen Sohn „Jonathan“ als Projekt bei Kickstarter ausschrieben, und eine halbe Million einsammelten, fand die Idee schnell Nachahmer auch in Deutschland. Die Freiburger Familie Schabronzki ist die erste dieser jungen Generation von Eltern: „Wissen se, wir hätten uns das so nicht leisten können, nich?“, so Herr Schabronzki. „Mit der Stütze is des nich mehr so, und seit wir aus Berlin runter gemacht haben, ja also, weesde, die Wohnungen, das ist schon nicht so ohne hier in Freiburch. Und als mein ältester Kevin dann dieses bekloppte Ziegenspiel angeschleppt hat, da war für mich klar, wie ich die nächsten Kinder finanziert bekomm.“

Auf den Crowdfunding-Plattformen ist es üblich, dass die Finanzierer bei bestimmten Beträgen eine Gegenleistung erhalten, sogenannte Perks. Auch hierfür hat Herr Schabronzki eine Lösung: „Wir laden die Idioten dann einfach zu den Familienfesten ein. Wer 1000€ gibt, darf zum Beispiel den Namen des Scheißers aussuchen. Und wenn es n Mädel wird, gibts für 20.000€ das Recht der ersten Nacht. Muss halt teuer genug sein. Und des Balg wird des bestimmt verstehen, wenn es kapiert, dass es nur wegen der Kohle da is.“

Aber auch positive Beispiele sollen existieren. So habe eine Akademikerfamilie Ihren Nachwuchs bei Kickstarter ausgeschrieben, mit der Begründung, dass die Intelligentia aufgrund der schlechten Bedingungen in Deutschland keinen Nachwuchs mehr bekommen würde, und dass auf diese Weise die Kosten auf die besorgte Allgemeinheit umgelegt werden könnten.

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1 Kommentar

  1. Naja so negative Projekte gibt es hoffentlich eher weniger, aber man kann sehr gut verstehen, dass immer mehr Menschen mittlerweile versuchen über Crowdfunding ihre Projekte zu finanzieren. Für viele ist und bleibt dies eine ganz große Chance.

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