Zahlreiche Kundgebungen für kommendes Wochenende geplant

Polizeitruppen

Nach dem Vorbild „Krawallige Minderheiten gegeneinander“, das momentan in diversen deutschen Großstädten mit verhaltenem Erfolg praktiziert wird, sind laut Insider-Informationen nun auch mehrere Großkundgebungen in Freiburg geplant. Dies berichten Quellen aus dem Rathaus, wo die Veranstaltungen nun auf Bewilligung warten.

Gute Chancen auf bürokratisches Placet hat scheinbar das Aktionsbündnis „Kuhligans gegen Sodomisten“, dessen Vertreter die wachsende sexuelle Belästigung hilfloser Kühe in der Region Breisgau/Hochschwarzwald zu Gehör bringen wollen. „Diese Sodomisten werden immer dreister, es kann nicht sein, dass eine badische Kuh in ihrem Vaterland nicht mehr sicher vor Übergriffen ist. Das muss aufhören!“, so Jörg Dattelhupfer, Wortführer der Kuhligans. Die Vereinigung der Sodomisten Südbaden e.V. wollte sich zu der geplanten Kundgebung nicht äußern.

Zudem planen die Freiburger Dönerbudenbesitzer am kommenden Samstag eine Kundgebung zum Thema „Dönerbrater gegen Brautwurst“, wobei die Chancen auf Bewilligung aus dem Rathaus sehr gering sind, wie der Sprecher der Freiburger Dönerfreunde, Ali Brägele, bedauert: „Trotz der hohen Studentendichte haben die Dönerfreunde in Freiburg noch immer keine Lobby.“

Die geplante Kundgebung „Veganer gegen Salamisten“ wurde laut unseren Informationen dagegen bereits jetzt von offizieller Seite verboten: „Dieser Wortwitz ist selbst für Satire zu flach“, äußerte sich ein Mitglied des Stadtrates dazu.

Wie die Polizei auf die Ballung von verschiedenen Kundgebungen reagieren will, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Auf den Einsatz von berittenen Beamten werde auf jeden Fall angesichts der befürchteten Sodomistenmenge verzichtet, so ein Sprecher der Polizei Freiburg.

Die größte Herausforderung sei dabei, so Stadtratmitglied Matthias Sumpfdotter, die richtigen Gruppierungen aufeinander treffen zu lassen. „Das ist ein bisschen wie Memory spielen, man muss da schon aufpassen, dass man immer die richtigen Pärchen findet.“

Besonderes Kopfzerbrechen bereite den Offiziellen laut Sumpfdotter deswegen eine weitere, für das kommende Wochenende geplante Kundgebung: „Buddhisten gegen Keinen“ verkörpere laut eines anonymen Rathausinsiders die größte Gefahr für dieses Wochenende: „Da kann es richtig krachen, das ist schließlich eine Provokation für alle Krawallmacher!“

Freunden empfehlen:
Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestFacebooktwittergoogle_plusredditpinterest
Folge uns:
FacebooktwitterFacebooktwitter

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*