Dreisam de Janeiro! Die WM-Kolumne

SCHLAND! Ja, das WM-Fieber hat nicht nur den Rest der Republik erfasst, sondern auch Freiburg. Kein Wunder – hier ist ja auch das sonnige Brasilien Deutschlands und der südländische Spielwitz des SC begeistert selbst Literaturnobelpreisträger. Und so ist es auch keine Überraschung, dass Südbaden die Heimat erstklassiger Trainer ist. Ja, wir alle wissen, von wem ich spreche – Christian Streich, dieser ebenso belesene wie besessene Trainerfuchs, der mit seinen fast übermenschlichen Leistungen ganz Fußballdeutschland begeistert. Und wenn wir ehrlich sind, verdankt auch ganz Deutschland seine WM-Teilnahme in Brasilien doch erst Streichs fußballerischen Gespür.

So ermöglichte seine adlerhafte Wahrnehmung anderen, taktisch weit weniger bewanderten Trainern aus der Region Südbaden, auf die Spielintelligenz von Matthias Ginter aufmerksam zu werden. Als gebürtiger und derzeitiger Freiburger liefert Ginter unseren Jungs selbst als Innenverteidiger das entscheidende Quäntchen genialer Angriffskunst. Ohne seine Leistungen wäre die deutsche Mannschaft in der TODESGRUPPE dieser Weltmeisterschaft wohl verloren. Dies bewies Ginter nun beim 4:0-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal in Salvador (ab jetzt das brasilianische Freiburg!?!). Ohne seinen tatkräftigen Einsatz wäre der Sieg niemals so eindeutig ausgefallen.

So reichte beispielsweise Ginters kongenialer Jubel bei Müllers 1:0 aus, dass dieser noch zwei weiter Tore beitrug. Noch motivierter war unser Matthias am Ende des Spieles, als sein Jubel über den von ihm über 90 Minuten eifrig auf der Bank mitgetragenen Sieg grenzenlos war! Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie das Spiel ohne Ginters Beteiligung im Trikot mit dem Adler ausgegangen wäre. Unser WM-Kolumnist ist jedenfalls davon überzeugt, dass ihn sein kenntnisreicher Blick für Talente nicht im Stich gelassen hat und dass er noch viele weitere Siege Deutschlands und des SC Freiburg mit der Unterstützung von Matthias Ginter feiern kann.

Kolumne von CS

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