Wetter wird offiziell angeklagt

Nachdem eine Freiburger Rentnerin angekündigt hatte, das Frühlingswetter wegen Unterlassung von Sonnenschein zu verklagen (wir berichteten), wurde ihre Klage nun offiziell vom Freiburger Amtsgericht bestätigt. Nach einigen bürokratischen Hürden habe man nun Mittel und Wege gefunden, diese durchaus berechtigte Klage zu formulieren und in einem Prozess zu realisieren, der Anfang Juni beginnen soll, so ein Sprecher des Gerichts.

Anneliese Meier (69) aus Herdern zeigt sich zufrieden mit dieser Entscheidung. „Jetzt muss sich das Wetter warm anziehen“, ließ sie über ihre Anwälte verlauten. Zudem denke man über eine mögliche Sammelklage nach, da sich nach unserer Berichterstattung noch mehr unzufriedene Mitbürger meldeten und ihre Bereitschaft verdeutlichten, die Rentnerin bei ihrem Prozess zu unterstützen. „Es kann nicht sein, dass uns das Wetter derart auf der Nase herumtanzt. Wir haben ein Recht auf Sonnenschein!“, so meldete sich eine Freiburger Kindergärtnerin zu Wort, der das Regenwetter einen geplanten Fahrradausflug nach Emmendingen unmöglich machte. Auch der örtliche Schrebergärtnerverein kündigte Solidarität mit Anneliese Meier an.

Das Wetter dagegen zeigt sich angesichts des drohenden Prozesses reichlich bedeckt. Zu den Vorwürfen wollte es keine Stellung beziehen, ließ aber durch einen Sprecher des deutschen Meteorologenverband ankündigen, sich vor Gericht durch den Anwalt Jörg Kachelmanns vertreten zu lassen.

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