Helmholtz-Zentrum für Volksverdummung eingeweiht

Nach mehr als dreißig Jahren Vorbereitungszeit wurde gestern das neue Helmholtz-Zentrum für Volksverdummung in Freiburg Herdern eingeweiht. Ex-Wissenschaftsministerin Annette Schavan (Abitur) durchschnitt mit feierlicher Geste das rote Band und lobte das neue Bundesinstitut als „Zentrum künftiger Verantwortungseliten im Dienste der Bürger dieses Landes“. „Wir hätten das HeZeVo schon gerne früher gegründet, doch uns fehlte der politische Mut!“, sagte Schavan im Gespräch mit Freiburg Heute. „Aber nach der Abstimmung für Stuttgart 21 wussten wir, dass man hier in Ba-Wü mit Steuergeldern so ziemlich alles anstellen kann. – Zitieren Sie mich auch?“

Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft und international anerkannter Nonsensologe betonte in seiner Festrede, dass in einer Informationsgesellschaft „gezielte Desinformation und die konsequente Weiterentwicklung angewandter Demagogik“ die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellen. Neben Grundlagenforschung soll das Helmholtz-Zentrum auch einen interdisziplinärer Studiengang in Mummpitzistik anbieten. Dazu wurden Kooperationen eingegangen mit der Fakultät für Firlefanzerei der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Freimaurer-Loge Grevenbroich.

Der Festakt wurde beschlossen mit einem heiteren Potporee des Männerchors Zähringia und der Verleihung des Doktor firl. h.c. an Annette Schavan für ihren „treffsicheren Kleidungsstil und dass sie das rote Band in weniger als drei Anläufen durchtrennen konnte“, wie Oberbürgermeister Salomon in seiner Laudatio festhielt: „Mit der gezielten Lenkung von Steuergeldern hat das hier nichts zu tun. Wir sind hier schließlich nicht in Lübeck!“

 

Gastbeitrag von WS

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