Festakt für Kokoloreswissenschaft

Mit einem feierlichen Festakt wurde heute an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der neue Lehrstuhl für angewandte Kokoloreswissenschaft eingeweiht. Nach jahrelangem Ringen um finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes Baden-Württemberg zeigten sich Oberbürgermeister und Universitätsrektor bei der Eröffnungsfeier stolz, diesen wichtigen Wissenschaftsbereich nun in der akademischen Familie Freiburgs begrüßen zu dürfen.

Auch die neue Lehrstuhlinhaberin, Prof. Dr. Liane Treipfel, die bislang an der Fernuniversität Hagen tätig war, freute sich über erste Studierende.
„Angewandte Kokoloreswissenschaft ist eine zukunftsträchtige Disziplin, ohne die unsere moderne Medienwelt künftig nicht mehr funktionieren kann“, sagte sie bei ihrer Antrittsvorlesung. „Essentielle Schlüsselqualifikationen wie Dampfplauderei, Panikmache und Informationsesoterik sind für eine moderne Karriere unabdingbar und können nun hier in Freiburg unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten neu entwickelt und praktisch getestet werden können.“

Bei der Begehung der neuen Institutsräume im Kellergeschoss des KG III konnten sich Studieninteressierte in praktischen Workshops von der Bedeutung dieses Studienfaches überzeugen. Romina Häberle, Sport- und Romanistikstudentin, ist begeistert angesichts der Vielfalt, die die Kokoloreswissenschaft bietet. „Ich hätte nie gedacht, dass es ein Fach gibt, das so perfekt zu meinen Wünschen und meiner Persönlichkeit passt!“, sagt die 23-jährige, die sich so bald wie möglich einschreiben möchte.
Gerade der interdisziplinäre und internationale Austausch steht bei den Kokoloreswissenschaften im Zentrum. „Wir stehen in engem Forschungskontakt mit dem Bund der freien Homöopathen, der vatikanischen Universität und den Instituten für Verschwörungstheorie und Panikforschung der Universitäten Novosibirsk und Albuquerque“, erklärt Liane Treipfel. Die ersten Studierenden erwartet sie zu Beginn des Sommersemesters 2014 und setzt dabei vor allem auf Fachwechsler, die von ihrem bisherigen Studienverlauf enttäuscht sind. „Bei uns sind gerade jene Qualitäten gefragt, die in anderen Disziplinen vielleicht verpönt sind“, sagt Treipfel. „Wir sind nur ein kleines Fach, aber ich bin überzeugt, dass die Entwicklung der modernen Gesellschaft unsere Immanenz unterstreichen wird.“

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